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Sanyes goes...

Kenya

Alles begann mit einem GEDANKEN, daraus wurde ein TRAUM, ich verfolgte mit allen "Wenn und Abers" mein ZIEL und dann war ICH tatsächlich hier...in KENIA!

Die vielen Eindrücke und Erlebnisse dieser 14 Wochen möchte ich sehr gerne teilen und freue mich über jeden der die Zeit und das Interesse hat,
mich "virtuell" zu begleiten! www.sanyes.at



Kurzbesuch 2015

Tumaini Posted on Tue, December 22, 2015 12:02:56

Nach fast 2 Jahren ist es nun endlich wieder soweit….

Ich sitze am Flughafen in Wien und warte auf meinen Abflug Richtung NAIROBI und zur TUMAINI Familie… 🙂

Bin schon gespannt, wie wir uns dieses Mal begegnen werden! Wird es so sein, als käme ich “nach Hause” oder müssen wir uns quasi von neuem anfangen kennen zu lernen!?

Der Kontakt zu Julie & Moses war tollerweise immer da über all die vielen Monate, aber ich freue mich sehr, nun alle wieder live zu sehen und erleben zu dürfen!

Mitbringsel habe ich dieses Mal nicht mehr so viele mit wie damals, denn ich denke, das Geld was ich in Europa für Geschenke ausgegeben hätte, ist in Kenia besser angelegt. Da ich an Weihnachten vor Ort sein werde, habe ich nach Absprache mit Julie entschieden, jedes der Kids bekommt eine kleine süße Überraschung samt Schoko Weihnachtsmann und ein bisschen Taschengeld, zum selber verwalten.

Verpacken werde ich das ganze mit österreichischen Weihnachtskarten von verschiedenen Organisationen wie SOS Kinderdorf, Tierschutzvereine usw.
und einem Gruß von der ganzen SANYES Gemeinde aus Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz (Fotos folgen)! Den postalischen Gruß der Kids an die “Unterstützer/innen” als ich 2014 vor Ort war, möchte ich somit zurück geben….

Abgerundet wird das Ganze mit einer Shopping Tour nach Nakuru….alle Kids benötigen unterschiedliche Dinge, wie Kleidung, Schuhe oder Rucksäcke/Taschen. Gerne erfülle ich diese notwendigen Wünsche und freue mich sehr, dass ich auch nach all der Zeit, mit Hilfe von all den Sanyes Unterstützer/innen, wieder mehr weiter geben kann, als die so wichtigen Schulgebühren! Vielen Dank und endlich kann ich es wieder schreiben: Asante Sana 🙂

Berichte und Fotos folgen…..:-)



Bye Bye Africa…

Tumaini Posted on Thu, February 13, 2014 20:56:25

Wahnsinn wie die Zeit vergeht! Meine 14 Wochen waren wie im Flug vorbei und schon wieder sitze ich am Flughafen und warte auf meinen Flug! Diesmal den Rückflug!

Der Abschied fällt mir schwer, zum einen vom Land Kenya und zum anderen von den Menschen die ich hier kennen lernen durfte! Sehr sentimental war der Abschied von den Tumaini Kids! Ich wollte eine kleine “glorreiche” Rede halten, aber bereits nach den ersten Worten hatte ich Tränen in den Augen und einen Kloß im Hals und habe nur noch herausgebracht, dass sie mich alle umarmen sollen und das es mir leid tut, dass ich so sentimental bin. Ich wollte Ihnen eigentlich nicht das Gefühl geben, dass es ein trauriger Anlass ist auf Wiedersehen zu sagen, aber mir sind halt schon alle ans Herz gewachsen und ich bin wahrscheinlich einfach zu sensibel, um in solchen Situationen stark bleiben zu können. 🙂 Erschwerend hinzu kam noch, dass auch einige der Kleinen Tränen in den Augen hatten…

Nach dem mich über 20 Kids umarmt hatten ging es dann wieder besser und ich konnte weitersprechen. Aber was sind die richtigen Worte an so jungen Wesen? Obwohl ich zuvor darüber nach gedacht habe, kamen die Worte dann doch direkt aus meinem Bauchgefühl! Dann richteten die Kids ihre Worte an mich und haben sich für alles bedankt…sie hätten noch nie so einen Freund wie mich gehabt und wie sehr sie mich mögen und wünschten ich könnte bleiben! Die gemeinsame Zeit, die vielen Spiele und natürlich die Ausflüge in den Lake Nakuru Nationalpark und das gemeinsame Schwimmen im Freibad, hätte ihnen mitunter am Meisten bedeutet…

Als dann eine kurze Zeit lang keiner mehr was sagen konnte, meinte Julie ob sie nicht für mich singen möchten und da sind alle aufgestanden und haben für mich zum Abschied gesungen, geklatscht und getanzt und dann war es endgültig um meine Fassung geschehen und ich musste kurz heulen! Auch jetzt, wenn ich diese Zeilen schreibe und daran zurück denke, spüre ich eine Träne im Augenwinkel und ein Lächeln auf den Lippen! Zum Abschluss hat die kleine Mercy noch ein herzerweichendes Gebet für uns alle gesprochen und sich bedankt, dass es ihnen so gut geht, ich zu ihnen geschickt wurde und ihre Eltern im Himmel immer auf sie achten und sie so froh sind, dass sie Julie&Moses (Mum&Dad) haben und auch mich nun zu ihrer Familie zählen können…

Tja, und dann musste ich gehen…habe noch mal alle innig umarmt und tja…was soll ich sagen…es ist auf alle Fälle ein Abschied und Moment der mich sehr bewegt hat!

Auch wenn ich schon vor dem ganzen Projekt genau vor diesem Moment Angst und Respekt hatte, war es trotzdem richtig diesen Schritt zu gehen. Auch wenn ich mir nicht sicher sein kann, ob sich bei den Kids nicht ev. wieder eine Art Gefühl der Verlustangst eingestellt hat, braucht man Freunde im Leben und genau das wollte ich erreichen und will ich sein. Ein Freund, der sie weiterhin unterstützt, den man zwar nicht immer um sich hat aber immer im Herzen trägt. Und ein Abschied der schwer fällt, bedeutet doch nur, dass man sich gern hat und eine tolle Zeit zusammen verbracht hat.

Unsere letzten Highlights waren der Trip in den nahe gelegenen
Lake Nakuru Nationalpark…




Auch haben wir ein Bild mit Fingerfarben gemalt, welches ich noch rahmen habe lassen und das bald als Erinnerung im Waisenhaus hängen wird.



Die Flaggen Kenya und Österreich 🙂


Und ein ganzer Tag im Freibad! 🙂











Zum Abschluss haben wir es auch geschafft ein komplettes Gruppenfoto zu machen, darüber freue ich mich persönlich sehr!


Alles in allem…hatten die Kids und ich eine erlebnisreiche gemeinsame Zeit und diese Erfahrung hat mich persönlich sehr bereichert! Auch die Unterstützung auf welche Weise auch immer und den Zuspruch meiner Freunde, Familie, Chefs und Arbeitskollegen nehme ich als sehr positive Erfahrung in meinem Leben mit.

Meine Firma Wenatex hat sogar einen Bericht von mir auf ihrer Homepage unter der Rubrik “Soziales Engagement” veröffentlicht!

Und jetzt wo ich seit ein paar Stunden wieder “back home” bin, meine Mum mich netterweise überraschend abgeholt hat, ich meinem Ritual und Ruf nach einem (zwei) Leberkäsesemmerl gefolgt bin 😉 und nun wieder in meiner gemütlichen Wohnung sitze, überkommt mich auch das Gefühl, dass ich sehr stolz auf mich selber bin, dass ich tatsächlich alles so und noch viel besser machen und durchziehen konnte, als ich es mir noch vor Jahren und Monaten erträumt und erdacht habe… und das alles gut gegangen und mir nix passiert ist, meine Freunde mich besucht haben, ich neue Freundschaften dazugewonnen habe und sich durch diese 14 Wochen mein Horizont wieder ein wenig erweitern konnte…

Abschiedsgeschenk
Aufgrund der vielen lieben Menschen, die für mein Projekt Sanyes Geld gespendet haben, können wir gemeinsam quasi als Abschiedsgeschenk noch zusätzlich die teuren Schulgebühren für alle Kids und für dieses ganze Jahr übernehmen und das hat Julie&Moses sprachlos gemacht und den riesen Felsbrocken der ihnen in dem Moment vom Herzen gefallen ist, konnte ich quasi hören! Mehr als nur einmal haben sie erwähnt, dass ihnen das sehr, sehr hilft und sie somit eine “Sorge” mal ad acta legen können. Bei dieser Nachricht waren die Augen der beiden wässrig und ich soll mich
in ihrem Namen ganz herzlich bei allen bedanken,
wir haben hier für eine Zeit sehr weitergeholfen und wirklich “etwas Gutes” getan und wie ich schon mal geschrieben habe…hier kommt das Geld zu 100% dort an, wo es gebraucht wird, nämlich bei einer ganz wunderbaren großen Kenianischen Familie mit viel Herz, auch weiterhin! (Das Spendenkonto bleibt bestehen) 🙂

Zum Abschluss und Abschied an alle die mich in dieser Zeit begleitet haben und mein Projekt mitverfolgt haben, sage ich asante sana und … leise servus …. 😉



Tumaini und ich…

Tumaini Posted on Sat, November 30, 2013 22:06:22

Und wieder ist eine Woche vorbei, in der ich mich hauptsächlich mit den Kids beschäftigt habe…die Lieblingsbeschäftigung aller ist es eindeutig UNO zu spielen und am Liebsten würde sie es den ganzen Tag machen 🙂 Die Spielesammlung mit Mensch ärgere dich nicht, Halma, Mühle usw. ist auch groß angesagt und natürlich malen, malen, malen…Gestern habe ich dann die Wasserfarben mitgebracht und siehe da, manche kannten das noch gar nicht und haben sehr zögerlich begonnen die Farben zu benutzen. Wiederum sind tolle Bilder entstanden und ein paar der Kids haben echt Talent frei etwas abzumalen, andere lieben dafür das transparente Papier dass ich mitgebracht habe und pausen aus den Büchern diverse Dinge ab und bemalen diese dann. Es ist herrlich zuzusehen, wie konzentriert manche dabei sind und sich auch durch die ganze Hektik die immer wieder rundherum herrscht, nicht durcheinander bringen lassen.


Generell muss ich schon sagen, dass es mir immer wieder auf Reisen auffällt: die “Südländer” haben ein ganz eigenes Empfinden für Lautstärke oder ist es umgekehrt, haben wir “Nordlichter” es immer viel zu ruhig? Meist laufen zwei Fernseher und ein Radio gemeinsam auf volle Tube aufgedreht und dabei wird noch gesungen, gelacht, getrascht und getanzt…auch wenn der Empfang nicht sonderlich gut ist, egal, immer volle Kanne Lautstärke, sodass mir echt manchmal die Ohren sausen 🙂

Toll angekommen, speziell bei den größeren Kids, sind meine Puzzles! Ich habe sehr günstig Puzzlebälle und Puzzlepyramiden erstanden und mitgebracht! Das kannten sie hier so noch überhaupt nicht und waren Anfangs ziemlich überfordert und ratlos, wie das wohl funktionieren soll…aber siehe da…sie haben es gemeinsam geschafft! 🙂


Teamwork wird hier ganz groß geschrieben, jeder hilft jedem, sie passen aufeinander auf und erziehen sich gegenseitig! Natürlich gibt es auch Streit aber zum Unterschied zu den Kinderstreits in meiner Heimat, geht es hier darum, wer Wasser schleppt und wer kocht usw.! Die Situation, dass es im Haus von Tumaini kein Wasser gibt, wäre für uns echt undenkbar…hier gehört es zur Tagesordnung auch vieler anderer Familien im Dorf Njoro! Selbst die Kleinsten gehen schon kilometerweit mit den Wasserkanistern…einmal haben sich die Mädchen 2 Stunden Zeit gelassen, um das so dringend benötigte Nass zu bringen und auf die Frage, wo sie denn solange gewesen sind, dürfte der eigentliche Sonnenschein Mary eine freche Antwort gegeben haben und hat prompt von der Nanny eine heftige Standpauke erhalten (alles natürlich in Kisuaheli). Normalerweise werden die afrikanischen Kinder gegenüber den Erwachsenen nicht frech und es wird getan was angeschafft wird, so hat es mir zumindest Julie erklärt! Ich denke, ich habe da auch generell zu viel Mitleid mit den Kids, da Ihr Schicksal ja schon ein hartes Los ist, andererseits haben sie im Valley of Tumaini eine echt liebevolle Familie gefunden, die sich um sie sorgt und sich kümmert, da gehören solche Streits und Unstimmigkeiten wohl auch mal dazu!


Süß fand ich die Situation, als ich drei Wassermelonen vom Markt mitgebracht habe und die Kids mich fassungslos angesehen haben, WAS du alleine hast drei Melonen getragen? Aber sie selber tragen einen schweren Kanister voller Wasser am Kopf wie man hier auf dem Foto sieht!!! Tja, da nimmt der Klassiker: “ich habe eine Wassermelone getragen”, ganz andere Dimensionen an 🙂

Ein sehr konträres Programm war mein Besuch in einem angesagten Club in der Stadt und ein sonntäglicher Kirchenbesuch 🙂 Alle gehen hier zur Kirche und sind sehr gläubig, im Gegensatz zu den strikt geführten Messen nach Plan die ich noch von Österreich her kenne, werden hier nacheinander die Kinder, die Teenies, die Väter und die Mütter nach vorne geholt um zu singen! Begleitet werden sie dabei von einem Schlagzeug und Trommeln und sie haben sogar ein Mikrophon (damit es ja schön laut ist :-)) … alle sitzen ganz fromm in den Bänken und genießen sichtlich die gemeinsame Zeit in der Kirche. Der Clubbesuch war auch sehr spannend und lustig, ich sage nur: Dirty Dancing wohin man blickt! Sexy zu tanzen ist wohl eine der Leidenschaften der Kenianer und Kenianerinnen und der DJ trohnte hoch oben mit seinem Apple Laptop und spielte eine Tanznummer nach der anderen…zu späterer Stunden dann auch Songs die ich kannte!

Mal wieder und wie sooft, war und bin ich entweder die einzige Weiße oder eine von ganz, ganz wenigen und entsprechend “begehrt”… sobald ich auf der Tanzfläche war, scharrten sich die Leute um mich und wollten mit mir tanzen. Meist komme ich mir sowieso wie ein Star vor, da ich ständig angequatscht und gegrüßt und angeguggt werde 🙂 Es ist immer noch ungewohnt und auch ein wenig einschüchternd, auch wenn ich das von Indien her schon kenne! Aber ich muss sagen, es sind alle irrsinnig herzlich, freundlich und nett und freuen sich einfach nur in mir eine Abwechslung zu sehen und sie freuen sich, speziell die Kinder, mich zu fragen: How are you? 🙂 das habe ich nun schon gefühlte 1.000 mal gehört und beantwortet! Selbst die Tumaini Kids und Julie lachen schon darüber und machen ihre Späße mit mir…How are you Muzungu 🙂 Herrlich aber wie gesagt, auch sehr befremdlich, nach wie vor! Hier ein paar Fotos der Kids vom Dorf wie sie sich über meine Kamera freuen und mir “high five” geben:




Nächste Woche und darauf freue ich mich sehr, kommt meine Travelmate Eva für ein paar Wochen nach Kenia und wir werden zuerst ein paar Tage in Nairobi bleiben und die Stadt erkunden und auch Panairobi besuchen, die Organisation die ich schon seit ein paar Jahren unterstütze (siehe auch www.sanyes.at/Afrika). Allen voran freue ich mich Susi zu besuchen, auch aus Salzburg, die in Nairobi lebt und mit den Straßenkinder und Panairobi hier arbeitet. Ich bin schon sehr gespannt auf deren Arbeit vor Ort. Panairobi versucht den jungen Leuten eine Perspektive zu geben und sie ausbilden zu lassen, damit sie aus den Slums und von der Straße wegkommen können. Ein Projekt dazu kann in folgendem Film “When a bag is more than a bag” (www.vimeo.com/79944107) angesehen werden. Taschen die selber aus recycelten Tetrapaks gemacht und verkauft werden. Sollte also jemand Interesse haben, könnt ihr sehr gerne www.panairobi.net oder auch mich direkt kontaktieren, ich leite eine Anfrage sehr gerne weiter.

Danach kommen Eva und ich wieder hierher ins Rift Valley und werden gemeinsam die wunderschöne Gegend erkunden. Da die Eintritte in die Nationalparks und die Touren denn doch im Verhältnis recht teuer sind, habe ich mit den Ausflügen gewartet und freue mich daher umso mehr, mir auch endlich das Land Kenia selber anzusehen.

Im Übrigen und an alle Österreicher: die Währung hier ist der kenianische “SCHILLING” 🙂 so lustig für mich, da das auch die Währung von Österreich vor dem Euro war und mit der ich aufgewachsen bin…Herrlich, wenn ich frage, wie viele Schilling kostet das…

Generell kann man hier tatsächlich alles kaufen, sogar die leckere Milka Schokolade (was ich auch prompt getan habe) und meine heißgeliebten gesalzenen Lay´s Chips, die es ja leider im Ösiland nicht gibt 🙂

Das Nationalgetränk ist das Tusker Bier und schmeckt sehr lecker… 🙂


In diesem Sinne…Prost 🙂 🙂 🙂



Valley of Tumaini Childrens Home

Tumaini Posted on Tue, November 19, 2013 22:13:53

Es ist mir eine Freude und Ehre heute das Haus und die liebenswerten Kids von “Valley of Tumaini Childrens Home” vorzustellen:


Ich nenne das Haus auch gerne Villa Kunterbunt (von Pippi Langstrumpf) 🙂 Leider ist es abends recht kalt hier, da es nicht überall Fenster gibt und die Nächte in Kenya eher kühl sind!


Links und unten: die Küche mit Feuerstelle, die auch benutzt werden muss, da die tatsächliche Küche nicht richtig funktioniert und auch der Herd zu viel Strom verbrauchen würde…


Die Kids müssen/dürfen/sollen/wollen selber kochen…


Immer Sonntags werden selber Ciabatti gemacht…




Die Außentoilette,da es kein fließend Wasser gibt seit leider schon längerer Zeit! ;-(


Der große (und einzige) Tisch mit Bänken ohne Lehne … dient als Esstisch, Schreibtisch, Spieltisch uvm.


Voller Freude werden die von mir mitgebrachten Stifte in Beschlag genommen und mit ganzer Konzentration z.B. Mandalas gemalt…und alle Bilder haben wir in den Schlafräumen aufgehängt…


…das ist Mercy…eines der cleversten und hübschesten Kids in Tumaini…


…das ist Jane…ein relativ schüchterner Teenie…


…die kleine Susan…die Schwester von Jane und das jüngste Mädchen in Tumaini…


…das ist Esther…sie ist eigentlich sehr taff, aber beim Fotografieren sehr schüchtern…


Im Jungszimmer wohnen: Elijah…er ist einer der jüngsten und herzigsten Bewohner von Tumaini und liebt es mit mir zu spielen und zu lachen…


…das ist Viktor…ein sehr ruhiger und zurückhaltender Junge, der hier ist seit er ca. 18 Monate jung ist…er hat wohl die traurigste Vergangenheit und als einziges Kind kein leibliches Geschwisterchen in Tumaini…

…sein Name ist Lucky Boy…er kann sehr gut (für mich) von Suaheli ins Englische übersetzen und liebt es Limbo zu spielen und zu malen…


…das ist einer der beiden Joseph´s…ein ebenso schlaues wie süßes Kerlchen…


…Joseph K. und Robert…die beiden sind begnadete Maler und können freihand z.B. Tiere aus den von mir mitgebrachten Büchern abmalen…


Im Wohnzimmer stehen zwei Sofas, die mittlerweile schon einige Jährchen alt sind…aber immer noch zweckdienlich sind…z.B. als Leseecke…


…zum Spielen mit den Sachen die aus Österreich kommen…:-)


…zum Fernsehen, wobei der TV eigentlich nur rauscht und ein verzehrtes Bild zeigt und der PC glaube ich gar nicht funktioniert…hier rechts ist John…er hat mir aus Perlen ein Armbändchen selber gebastelt und geschenkt!


…der Kamin im Wohnzimmer…noch vollständig leer als ich ankam, da es in Tumaini so gut wie keine Spielsachen gab, ist mittlerweile vollgestellt 🙂 Am meisten freue ich mich darüber, dass die Kids sehr viel Freude und Spaß daran haben, mit den Sachen und mit mir zu spielen…:-)


…Menschen ärgern…mit dieser Spielesammlung habe ich bereits als Kind gespielt 🙂


…das Lieblingsspiel aller Kids ist eindeutig: UNO…


…zwei der älteren Jungs: Timothy (rechts) mit James beim Mühle spielen…


…Memory spielen auf der Terrasse…


…und Luftballone und Bälle sind sowieso sehr heiß begehrt…


…James (links), Johnson (Mitte) und Samuel (rechts) sind meist in der Schule oder unterwegs (klar, als coole Teenager) 🙂


…Mary, die gute Seele von Tumaini…liebenswert, schlau, hilfsbereit und lässt einen bei einer Umarmung kaum mehr los…


…Johnathan (hier mit seinem kleinen Bruder der gerade zu Besuch ist) wohnt mit noch zwei anderen Jungs James und Ibrahim nicht mehr in Tumaini, da sie schon fast volljährig sind. Sie wohnen (wie auch ich) bei Julie & Moses, die ein paar Gästhäuser auf Ihrem Grund stehen haben. Die Jungs sind alle sehr gut und fleißig in der Schule, damit sie eine gute Zukunft haben können und helfen wo sie nur können und gebraucht werden.


Das ist Phyllis…sie wohnt zur Zeit im Haus von Julie & Moses und übt sich als Hausmädchen…sie kocht, wäscht, putzt und das alles macht sie sehr gut und mit einem ständigen Lied auf den Lippen 🙂


Hier noch die eigenen Kids von Julie & Moses: Bryan, Baby Cindy und Ashley…die tagtäglich mit mir in Tumaini sind und sich mit den Waisenkindern alles teilen und sich selber als große und glückliche Familie bezeichnen 🙂 Herzallerliebst die drei!



And last but not least…Tante Gertrud…die sog. “Nanny”…sie wohnt mit ihrem kleinen Sohn Austin (siehe unten mit seinem eigenen Rad) in Tumaini und kümmert sich wie eine Mama um alle Kids und um alles was sie so im täglichen Leben brauchen…ebenso wie Julie & Moses eine ganz tolle Persönlichkeit!



Julie (hier in der Mitte) & Moses (leider nicht im Bild) werden von allen Kids liebevoll Mum & Dad genannt, da sie diejenigen sind, die das Waisenhaus Valley of Tumaini vor vielen Jahren ins Leben gerufen haben und sich um alle Kids kümmern und für sie da waren als es nötig war und für sie solange da sein werden, bis sie ein eigenes Leben führen können…natürlich nicht nur persönlich sondern weil es ohne nicht geht, auch finanziell, da hier der Staat keinerlei Unterstützung anbietet, noch nicht mal für die kostenpflichtige Schulausbildung oder das Organisieren der originalen Geburtsurkunden, die aber benötigt werden und zum größten Teil nicht vorhanden sind, was auch heißt, dass die meisten der Kids nicht mal wissen, wann sie Geburtstag haben und wie alt sie genau sind! Traurig aber wahr…:-(

Daher erwähne ich es hier gerne noch einmal: ich habe ein Spendenkonto eingerichtet und jeder Euro, der ankommt wird direkt von mir in die Schulausbildung und Grundbedürfnisse aller Kids weitergeleitet und kommt zu 100% dort an, wo es benötigt wird…dass kann ich nach nunmehr zwei Wochen hier mit absoluter Sicherheit behaupten! :-)) Siehe auch: www.sanyes.at

(IBAN: AT371200010004607734 / BIC: BKAUATWW / Sandra Uebelhör / Projekt Sanyes)



🙂 und ich darf natürlich auch nicht fehlen in der Bildersammlung aus Tumaini…unschwer zu erkennen, an meiner Hautfarbe und meiner typischen Fotopose 🙂 Peace!



Ich bin angekommen…

Tumaini Posted on Sat, November 09, 2013 19:49:35

Nun bin ich seit ein paar Tagen hier in Njoro/Kenya und meine ersten Eindrücke sind überwältigend. Allen voran: die Gründer Julie & Moses, die mich sehr herzlich in Ihre “große Familie” und in ihrem zu Hause aufgenommen haben. Zwei sehr tolle Persönlichkeiten mit drei eigenen süssen Kindern, die Tag für Tag hart arbeiten und vieles organisieren, sodass die 21 Waisenkinder ein gutes Leben führen können. Dafür haben sie u.a. ein Haus gemietet, wo die Kids mit einer Art Nanny leben. Am besten gefällt es mir, dass die beiden all das auf eigene Faust machen, ohne dass eine Organisation dahinter steckt.

Die Kids selber waren anfänglich schüchtern, haben mir kaum in die Augen gesehen und nur ganz leise gesprochen, aber Tag für Tag tauen sie mehr und mehr auf und ich merke wie sehr sie mich jetzt schon ins Herz geschlossen haben, da sie nun ständig meine Nähe suchen sobald ich da bin, mich zum Abschied lange umarmen und mich mit großen glücklichen Augen ansehen, wenn ich ein neues Spiel, Buch oder Sonstiges mitbringe und meine Zeit mit Ihnen verbringe. Heute haben sie wohl ein bisschen Taschengeld für Kaugummis bekommen und von dem wenigen Geld haben sie auch für mich einen gekauft :-)…”von denen die am Wenigsten haben, kann man am Meisten erwarten.”

Das Dorf in dem ich gelandet bin hat nur eine asphaltierte Strasse ohne Strassenbeleuchtung, der Rest scheint nach einigen mittlerweile sehr heftigen Regenfällen quasi im Schlamm zu versinken. Nichts desto trotz sind alle Menschen immer draussen vor Ihren spärlichen Hütten und lächeln mich breit grinsend an, wenn ich vorbei komme. Die vielen, vielen Kinder begrüssen mich permanent mit einem fröhlichen “How are you” und schon nach wenigen Tagen klatschen wir uns mit “High five” ab…alles mit einem herzlichen Lächeln im Gesicht und der Spitzname für uns “Weisse” ist “Muzungu” und das höre ich sehr oft, da ich weit und breit die Einzige hier bin 🙂 Herrlich!

Ein wenig gewöhnungsbedürftig für mich ist es, dass es um 19:00 Uhr dunkel wird und ich dann quasi nicht mehr alleine auf die Strasse darf/sollte, die Erklärung dafür ist es, dass es zwar nicht wirklich gefährlich ist, aber da ich nun zur Familie gehöre, passen sie auf mich auf, sodass mir ja nicht mal im Ansatz etwas Negatives passiert! Niedlich aber wie gesagt, sehr ungewohnt für mich freiheitsliebenden Menschen.

Und ich denke, ich bin im regnerischsten Teil von Afrika gelandet, leider ist es sehr oft bewölkt und regnet viel und heftig, sodass ich froh bin, meinen sogenannten “Zwiebellook” zu haben, da es dadurch (gerade Abends) doch sehr kühl ist. Sobald die Sonne aber hervorblinzelt, spüre ich wieder, wo ich bin 🙂

Alles in allem und nach anfänglicher doch großer Nervosität, was mich hier alles erwartet und wie ich wohl aufgenommen werde, bin ich sehr, sehr froh diesen Schritt gemacht zu haben und freue mich auf die nächsten Tage und Wochen.

Vielen lieben Dank auch noch mal an alle, die mein Projekt finanziell unterstützen, das meiste Geld wird nach Rücksprache mit Julie & Moses direkt an die Schulen gehen um die weitere Schulbildung der Kids zu finanzieren. Dies ist allem voran das aller, aller Wichtigste und Nachhaltigste was wir hier machen können.

Und bald werde ich mir den berühmten Lake Nakuru mit seinen abertausenden Flamingos ansehen 🙂 😉 🙂



Die Vorbereitung

Tumaini Posted on Sat, October 12, 2013 15:21:49

In knapp 3 Wochen geht es los und ich bin mitten in der Vorbereitungsphase! Wahnsinn, an was man alles denken soll und muss…aber je besser die Vorbereitung, desto einfacher und mehr Zeit bleibt vor Ort! 🙂
Einerseits bereite ich MICH auf diese mehr als 3 Monate in Afrika vor und andererseits natürlich DAS, was ich mit den KIDS vor Ort machen möchte!? Die Ideen sprudeln, aber sehr gerne nehme ich Tipps und Tricks an, was ich die Kids mit wenigen Mitteln “erleben” lassen könnte 🙂
Hierfür habe ich eine Kategorie eingerichtet unter “Spiele & Ideen & usw.”…



Spiele & Ideen & usw.

Tumaini Posted on Sat, October 12, 2013 15:20:02

Liebe Muttis und Papis, liebe LehrerInnen, liebe KindergärtnerInnen, liebe kreative Menschen, liebe Freundinnen und Freunde…ich brauche eure kreative Unterstützung: bitte schreibt mir eure Ideen und Tipps, was ich so alles mitnehmen und mit den Kids vor Ort machen könnte, am besten mit relativ einfachen Mitteln. Das Alter der 21 Kids ist von 6 bis 16 Jahre! Hier als Kommentar oder auch per Mail: sanyes.at@hotmail.com! Dankeschön!



Feedback

Tumaini Posted on Sat, October 12, 2013 14:54:42

Ich freue mich sehr, über Feedback und zahlreiche Kommentare…egal ob zu meiner Zeit im “Valley of Tumaini” oder meinen Reisen durch Kenya/Afrika 🙂